säen mit mehreren saatbehältern.

Antworten
alpenblümchen
Beiträge: 5
Registriert: 20.05.2018, 22:42

säen mit mehreren saatbehältern.

Beitrag von alpenblümchen » 20.05.2018, 23:18

ein bekannter westlich von paris hat eine direktsaatmaschine mit drei saatbehältern. damit hat er im august 2017 buchweizen, raps und klee in einer überfahrt gesät. mit der idee den buchweizen noch vor dem winter zu ernten. worauf sich dann der raps zur hauptkultur entwickelt sollte. nach der rapsernte im 2018 sollte der klee zur hauptkultur werden. ob es so gelingt ist natürlich nicht sicher.



MK2
Beiträge: 6
Registriert: 04.04.2018, 07:51

Re: säen mit mehreren saatbehältern.

Beitrag von MK2 » 21.05.2018, 10:28

Hat das mit dem Buchweizen funktioniert?
Der Winter ist ja schon vorbei.



alpenblümchen
Beiträge: 5
Registriert: 20.05.2018, 22:42

Re: säen mit mehreren saatbehältern.

Beitrag von alpenblümchen » 21.05.2018, 23:29

ich weiss nicht ob es funktioniert hat. weil ich ihn erst im august wieder sehen werde. bei einem durschnittlich milden und nicht allzu nassem herbst sollte es gehen. wobei der buchweizen nach der ernte getrocknet werden muss.

was hier regenerative landwirtschaft genannt wird, trägt in frankreich den namen "agriculture de conservation". der besagte bekannte hat auch hecken und 16 ha baumnüsse gepflanzt. dazu hat er seinen ackerbau mit 100 bienenvölkern erweitert. nun ist er auch noch in die schafhaltung eingestiegen.



alpenblümchen
Beiträge: 5
Registriert: 20.05.2018, 22:42

Re: säen mit mehreren saatbehältern.

Beitrag von alpenblümchen » 08.11.2018, 22:41

der bekannte hat den buchweizen und den raps geerntet. der ertrag war nicht berauschend. wetterbedingt soll es in der gegend allgemein nicht so gut gewesen sein. wegen der anhaltenden trockenheit ist der klee vertrocknet.

der folgende link hat nichts mit dem gleichzeitigen säen von buchweizen, raps und klee zu tun.

https://www.schweizerbauer.ch/pflanzen/ ... 45651.html



Arne
Beiträge: 17
Registriert: 06.08.2018, 06:51

Re: säen mit mehreren saatbehältern.

Beitrag von Arne » 09.11.2018, 20:33

Wir bauen seit einigen Jahren regelmäßig Winterraps nach Ackerbohne an, nicht auf ganzer Linie, aber da wo es passt. Die Bohne etabliert dann natürlich eine seht dichte "Untersaat" im Raps, die starken Konkurrenzdruck ausübt - dafür schafft der Raps es aber, vom durch die Bohne hinterlassenen N noch einen Teil vor Winter aufzunehmen (im Gegensatz zum Raps). Dieses Jahr habe ich einen kleinen Versuch angelegt mit unterschiedlichen Bohnensaatstärken als Untersaat im Raps, sieht recht vielversprechend aus (denn die Ausfallbohnen ergeben natürlich nicht wirklich eine sinnvolle Bestandesdichte... So dick würde man nie drillen). Die Bohne habe ich einfach vorher aufs Feld gestreut und bin dann mit der Drille drüber gefahren - für diesen Zweck reicht die Saattiefe (normalerweise ja um 8cm) allemal. Die Idee mit dem Buchweizen finde ich interessant, obgleich der bei uns recht schnell vom Wild abgeäst wird - dieses Jahr erst recht, da er kaum Höhenwachstum gemacht hat und früh in die (Not-) Blüte gegangen ist... Auch für ihn war es zu trocken. Wir werden weiter viel experimentieren (müssen)...



Antworten