Fermentierte Agaven als Tierfutter

Antworten
Nakati
Beiträge: 89
Registriert: 08.04.2018, 12:21

Fermentierte Agaven als Tierfutter

Beitrag von Nakati » 01.01.2020, 20:40

Gemäss dem Link, können die giftigen Saponine in Agave durch fermentieren ungiftig machen. Interessante Futterproduktion für Trockengebiete

https://articles.mercola.com/sites/arti ... rming.aspx



Manfred
Site Admin
Beiträge: 1141
Registriert: 31.03.2018, 12:46

Re: Fermentierte Agaven als Tierfutter

Beitrag von Manfred » 01.01.2020, 21:57

Kurzfassung auf Deutsch:

Agaven können mit relativ wenig Wasser (Anbau ab ca. 250 mm Niederschlag lohnend) sehr viel Biomasse (bis über 40 Tonnen Trockenmasse je ha und Jahr) erzeugen.

Sie bauen eine Mischkultur aus Agaven und stickstofffixierenden Baumarten (z.B. Mesquite) an.
Ab einem Alter von 3 Jahren wird jährlich ein Teil der Agavenblätter geerntet, klein gehäckselt und durch Fermentation (sie lassen die Masse mind. 30 Tage in luftdicht verschlossenen Eimern) zu einer als Tierfutter tauglichen Silage verarbeitet.
Um den Eiweißgehalt der Silage zu erhöhen, können Mesquiteschoten mit siliert werden.
Die Kosten für die Herstellung der Silage liegen bei ca. 5 Cent (US) je kg Silage (nass).
Bisher wird das Futter für Schafe und Ziegen eingesetzt. Lämmer sollen mit 10 kg dieser Silage 1 kg Zunahme erreichen.
Jetzt möchten sie auch die Verfütterung an Hühner und Schweine testen.

Im Alter von ca. 10 Jahren werden dann die Stämme der Agaven für die Schnapsherstellung (Mezcal) geerntet.

Um eine kontinuierliche Produktion zu erreichen, werden auf der Fläche ständig Agaven-Ableger nachgepflanzt.



Antworten